Theater Nußdorf
Kennt ihr das, wenn es tagelang dasselbe zu essen gibt? Bei der Landjugend Nußdorf nennt man das ein richtiges waschechtes Breznknödel-Deschavü!
Der Dichter und Schreiber Ignaz Igel soll seine Himmelschlüsselwiese an die Gemeinde verkaufen, damit diese einen Gemeindesaal darauf bauen kann. Das käme der gesamten Gemeinde zugute, wie der Bürgermeister und Bierbrauer Herr Hopfmoser sagt. Ignaz möchte aber aus Erinnerung an seine Ursl die Wiese nicht hergeben. Aus diesem Grund lassen ihn seine Nächsten denselben Tag immer und immer wieder erleben. Zuerst gibt es von seiner Schwägerin Emerenz zu Mittag Breznknödl mit einer Sauce von der Betbichlerin. Dann kommt sein Freund Maxl zum Fenster reingestürzt und isst genüsslich was von den Breznknödeln. Als nächstes schneit es den Hopfmoser herein, der ihm einen Vertrag unter die Nase hält. Später, als er wieder an seinem Dichterpult sitzt, kommt seine Tochter Hanni mit dem Rosser Flori, dem Dorfhengst sozusagen. Sie bittet um die Erlaubnis, den Flori zu heiraten. Komplett fertig geht Ignaz immer ins Bett und als er am nächsten Morgen aufsteht, ist alles, was er geschrieben hat, verschwunden. Und das Ganze beginnt von vorne.
Naja, so lange, bis auf einmal zwei Frauen im Raum standen, die so nicht in die Geschichte passten. Da ging Ignaz ein Licht auf und drehte die Geschichte um. Wie das Drama ausgegangen ist? Das müsst ihr selbst herausfinden. Aber so viel ist sicher: Zu guter Letzt hat es sicher eine lange Zeit lang keine Breznknödel mehr gegeben.
DANKE an die Landjugend Nußdorf für den lustigen Abend!
