Gerade in der schweren Zeit nach dem 2. Weltkrieg war Gemeinschaftssinn und Zusammenhalt für Jugendliche wichtig. Aus dem Grund entstand auch die Landjugend Tarsdorf unter der Mithilfe der Bezirksbauernkammer. Der Gründungsvorstand wurde von Peter Neubauer und Katharina Danner geleitet.

 

Eine Kulturgemeinschaft, die Brauchtum und Bildung fördert, entstand. Anfangs noch in Burschen- und Mädchengruppen unterteilt, die sich erst Jahre später zu einer starken Landjugend vereinte. Damals wurde jedes Monatsende ein Fachabend zu verschiedenen Themen wie z.B. Nähen, Stricken, Kochen, Küchenaufzucht, richtige Milchbehandlung, Viehseuchenbekämpfung, Gesundheitspflege , gutes Benehmen und vieles mehr abgehalten.

 

 

1961 wurde erstmals die Erntekrone von der Landjugend gebunden. Völkerball wird seit 1968 erfolgreich gespielt. 1978 schließen sich die Mädchen und Burschen zu einer gemeinsamen Landjugend zusammen. Ein Jahr später half die Landjugend bei der Renovierung des Pestfriedhofs. Besonders beliebt waren die Theateraufführungen im Pfarrsaal. Zahlreiche Aktivitäten wie Skifahren, Eislaufen, Ski- kjöring, Faschingsumzüge, Landjugendausflüge, Maibaumaufstellen, Landjugendbälle, Weiterbildungskurse, Musicalfahrten, Tanzkurse sowie sportliche Wettkämpfe und andere Bewerbe beleben die Landjugendgemeinschaft.
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